Projekt “Demokratische, diversitätssensible und diskriminierungskritische Schulentwicklung (3D-SE)“ – ein kurzer Zwischenbericht Teil II

In einem früheren Beitrag habe ich beschrieben, wie die Zusammenarbeit mit einer Steuergruppe im Rahmen des Projektes begonnen hat (siehe hier).

In Fortführung der 3D-Schulentwicklung fand im Dezember 2019 ein Treffen zwischen Steuergruppe und Schulberater*innen statt. Dabei ging es um einen kurzen Rückblick auf den Studientag zum Klassenrat und die Auswertung der Umsetzung. Der Klassenrat sollte in allen Klassen ein- und regelmäßig durchgeführt werden, denn er ist eine gute Möglichkeit, Partizipation regelmäßig erlebbar zu machen. Gerade für Schüler*innen ist dies eine gute Form, um demokratische Schule zu erleben und mitzugestalten.

Die positiven Rückmeldung zum Studientag selbst, als auch für die bisherige Umsetzung in den Klassen, haben wir genutzt, um gemeinsam mit der Steuergruppe über die Möglichkeiten und Wünsche für das kommende Jahr zu sprechen.

Es stellte sich im Laufe des Gesprächs heraus, dass es sinnvoll ist, herauszufinden, an welchen Stellen, Schulentwicklung stattfinden sollte. Selbstverständlich gab es einige Ideen, die in der Steuergruppe gefunden wurden. Zudem sollte es auch darum gehen, alle Lehrkräfte und Erzieher*innen in diesem Suchprozess einzubinden.

Aus diesem Grund schlugen die Schulberater*innen vor, ein Demokratie-Audit mit dem pädagogischen Personal durchzuführen (auf den inhaltlichen Ablauf des Demokratie-Audits möchte ich hier nicht genauer erklären, auf Nachfrage gebe ich gerne Auskunft).

Es wurde ein Termin gesucht und gefunden, der organisatorische Rahmen besprochen und die Aufgaben in der Steuergruppe verteilt. Die Vorbereitung und Durchführung lag bei den beiden Schulberatern.

Ende Februar fand das Demokratie-Audit in der Schule statt. In Kleingruppenarbeit konnten die Teilnehmenden an verschiedenen Tischen zu jeweils einem Themenschwerpunkt der acht relevanten Handlungsfelder für eine 3D-Schulentwicklung arbeiten. Alle Gruppen starteten, wie bei der Methode World Café, an einem Thementisch, an dem sie Ihre Einschätzungen und Ideen zum Handlungsfeld aufschrieben und diskutierten. Nach einer festgelegten Zeit wechselten alle Gruppen einen Tisch weiter zum nächsten Handlungsfeld. Somit wurde allen Teilnehmenden ermöglicht, ihre Gedanken zu jedem Handlungsfeld mitzuteilen.

Im Anschluss an diesen Termin fand ein weiteres Treffen mit der Steuergruppe sowie zwei Elternvertreter*innen statt, in dem es darum ging, die gemeinsam dokumentierten Fragen, Ideen und Vorschläge des Audits zu sortieren, zusammenzufassen und für die weitere Arbeit aufzubereiten. Es ist geplant, in Rücksprache mit dem Kollegium und den Erzieher*innen Aufgabenbereiche verantwortlich zu verteilen, so dass parallel verschiedene Handlungsfelder bearbeitet werden können.

Weiteres in einem späteren Beitrag.

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